Erstkommunionausflug Nico
Der Kommunionausflug führte uns nach Regensburg – in unsere Bischofsstadt.
Es war ein straffes Programm angesagt.
Mit dem Zug von Straßkirchen ging es Richtung Regensburg. Dort angekommen war unsere erste Station die kleinste Kirche in Regensburg, die Maria – Läng – Kapelle. Gleich darauf folgte die wohl schönste Kirche Regensburg´s.
Der Dom war unsere 3. Besichtigungsstelle. Neben dem Eselsturm wo vmtl. Esel die schweren Steine für die Kirche hochtragen mussten, über den blauen Esel als Glasmalerei bis hin zu den Fabelwesen am Eingang der Kirche „Der Teufel und seine Großmutter“ die die bösen Geister aus der Kirche fernhalten sollten.
Jetzt war es Zeit für eine kleine Stärkung im Spitalgarten. Nico wurde noch von Antenne Bayern interviewt. Leider nur ob er sich ein Fußballspiel an diesem Abend anschauen darf oder nicht.
Die Strudelrundrundfahrt war für die Kinder ein Erlebnis. Alleine schon das prächtig ausgestattete Boot sorgte für Aufregung. Wieder am Steg angekommen erfuhren wir von dem „Brückenbauer“ an der Steineren Brücke die Richtung Dom schaute, ob dieser nicht schon eher fertig wurde als die Brücke selbst.
Um die Steinerne Brücke Regensburg ranken sich gleich zwei Legenden. Zum einen soll der Teufel dem Brückenbauer in Regensburg beim Bau der Brücke geholfen haben. Denn dieser hatte eine Wette mit dem Dombauer abgeschlossen, wollte als Erster den Bau vollenden. Als Lohn sollte der Teufel die ersten drei Seelen erhalten, die über die Brücke gingen. Der Brückenbauer gewann die Wette, ließ aber bei der Eröffnung als erstes einen Hahn, einen Hund und eine Henne über die Brücke laufen. Aus Rache versuchte der Teufel, die Brücke zu zerstören, doch erreichte nur, dass sich ein Buckel bildete. Dieser gilt heute als besonderes Merkmal der Brücke.
Das „Bruckmandl“, eine männliche Steinfigur auf der Brücke, sei eine Ehrung für den Mann gewesen, der während des Baues den Brückenmeister stets über die Fortschritte des Dombau auf dem Laufenden gehalten habe, sagt die zweite Legende. Allerdings wurde mit dem Bau des Domes erst 1273, also mehr als 100 Jahre später, begonnen.
Diese und ähnliche Sagen gibt es für viele Brücken. Sie resultieren aus dem mittelalterlichen Glauben der Menschen, dass die Errichtung von Bauwerken im Wasser nur mit Hilfe des Teufels möglich seien
Quelle: http://www.rex-regensburg.de/regensburg-sehenswuerdigkeiten/steinerne-bruecke-regensburg
Nach dem heute noch vorhandenen Römerrtor „Porta Pretoria“ des alten Römerlagers wurde uns die Geschichte des Gänsebrunnen erzählt.
Der Fuchs wollte sich einmal eine fette Gans schnappen. Weil ihm die Gänse aber immer wieder entwischt sind, hat er sich eine List ausgedacht. Er hat sich als Pfarrer verkleidet und hat angefangen zu predigen. Und er hat gepredigt und gepredigt – bis die Gänse eingeschlafen sind. Und als sie dann alle fest geschlafen haben, hat er sich eine von ihnen geschnappt. Die Fabel sollte die Menschen vor falschen Predigern warnen.
Quelle: http://www.myheimat.de/augsburg/kultur/gaenseprediger-brunnen-in-regensburg-d43787.html
Das Goliathhaus zeigt den Kampf zwischen von David und Goliath. Auf den Haidplatz der früher als Turnierplatz diente, ist die Regensburger Maus zu finden. Wer die Maus streichelt kommt wieder nach Regensburg zurück.
Nach einem kleinen Altstadtbummel fuhr die Ausflugsgruppe wieder mit der Bahn nach Hause.
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